Der Heidelberger FDP-Bundestagskandidat Tim Nusser verurteilt die Ausschreitungen auf der Heidelberger Neckarwiese am vergangenen Wochenende scharf. „Einsatzkräfte zu beleidigen und anzugreifen, das geht gar nicht,“ so Nusser. „Wer erst randaliert und dann auch noch Polizeibeamte mit Flaschen bewirft muss mit der vollen Härte der Rechtstaates verfolgt werden. Vor allem aber wünsche ich den verletzten Beamten eine gute Besserung.“  Viele der Randalierer waren laut Polizei- und Presseberichten von außerhalb nach Heidelberg gekommen. Daran sieht man welche Probleme das Flickwerk der Corona-Schutzmaßnahmen und Lockerungen verursacht, meint Nusser. „Natürlich fahren Leute aus der ganzen Region nach Heidelberg, wenn hier Lockerungen greifen, aber anderswo immer noch alles geschlossen bleibt. Um solche Eskalationen zu vermeiden, brauchen wir endlich eine ordentliche Lösung für ganz Baden-Württemberg und eine sinnvolle Regelung für Auswärtige.“

Den Beschluss der Heidelberger Stadtverwaltung, die ganze Neckarwiese ab 20 Uhr am Montag bis 6 Uhr am Dienstag zu sperren, kritisiert Nusser hingegen: „Nur weil einige Chaoten hier Unruhe gestiftet haben kann man doch nicht die Neckarwiese für die vielen Menschen, die sich im vergangenen Jahr strikt an die Corona-Regeln gehalten haben, sperren. Nach so vielen Einschränkungen haben die Menschen ein bisschen Entspannung und Normalität verdient. Herrn Würzner muss doch auch klar sein, dass von einer Familie, die mit ihren Kindern auf der Neckarwiese die letzte Abendsonne genießt, keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht.“ Eine eventuelle Ausweitung dieses Aufenthaltsverbot auf die gesamten Pfingstferien bezeichnet Nusser als eine „komplett überzogene Maßnahme“. Nusser fordert hingegen die Stadtverwaltung auf gemeinsam ein Sicherheitskonzept für die Neckarwiese auszuarbeiten, dass sowohl der öffentlichen Sicherheit als auch Freizeitgestaltung der Heidelberger Rechnung trägt.

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