Attraktive Arbeitsplätze und bezahlbarer Wohnraum – die Konversion als Chance nutzen!

Eines der wichtigsten kommunalpolitischen Themen war und ist die Umwandlung der Flächen der ehemaligen US-Kasernen in Heidelberg. So sind bereits 2016 erste Familien in fertige Wohnungen im Mark-Twain-Village eingezogen. Insgesamt sollen hier 1.400 Wohnungen entstehen. Im Innovation Park auf den Patton Barracks im Stadtteil Kirchheim werden sich Unternehmen aus den Bereichen Medien, Design, Bioinformatik und IT niederlassen. Auf dem Gelände des US Hospitals werden vor allem Wohnungen entstehen – geplant sind hier ca. 6.000 Wohnungen und ein über 7.000 qm großer Park.

Doch ist der Konversionsprozess noch längst nicht abgeschlossen. Die FDP Heidelberg sieht im Konversionsprozess eine Chance, um Wohnraum, hochwertige Frei- und Erholungsräume, attraktive Kultur- und Freizeitangebote und Platz für innovative Unternehmen sowie für Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen zu schaffen.

Das Patrick-Henry-Village soll „Wissensstadt der Zukunft“ werden. Hier sollen Arbeitsplätze und Wohnungen für bis zu 15.000 Menschen entstehen. Außerdem sollen neue digitale Technologien, klimaneutrale Energieversorgung und innovative Mobilitätskonzepte Teil dieses neuen Stadtteils werden. Für die reibungslose Entwicklung der Konversionsfläche auf dem Patrick-Henry-Village muss für das befristet eingerichtete Ankunftszentrum für Flüchtlinge zeitnah ein Alternativstandort gefunden werden. Ein Verbleib des Ankunftszentrums würde bedeuten, dass die Ideen für die Weiterentwicklung der Fläche nicht wie geplant umgesetzt werden können. Die FDP Heidelberg wird sich daher dafür einsetzen, dass schnell ein Alternativstandort für das Ankunftszentrum in Heidelberg und Umgebung gefunden wird.

Insgesamt unterstützt die FDP Heidelberg alle Bemühungen eines guten Konversionsmanagements. Hierzu gehört u.a.:

  • Schaffung zusätzlicher Wohnungen für alle Bevölkerungsgruppen.
  • Sicherstellung eines angemessenen Angebots an preisgünstigem Wohnraum.
  • Sicherstellung einer angemessenen Nahversorgung für die neuen Wohnviertel mit Einkaufsmöglichkeiten und Schuleinrichtungen. 
  • die Berücksichtigung der Bedürfnisse des Heidelberger Handwerks und die Ausweisung neuer Gewerbeflächen.
  • Schaffung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur mit guter ÖPNV-Anbindung. 

In Zukunft muss die Stadt Heidelberg auch weitere Flächen in Angriff nehmen. Dazu gehören auch die Flächen südlich der Bahnstadt sowie das Airfield. Die Flächen sollten privaten Investoren zeitnah im Rahmen der Erstellung eines Bebauungsplanes zur Verfügung gestellt werden. Ökologische Faktoren sind beim Konversionsprozess zu berücksichtigen. Grünflächen müssen geschaffen werden und energieeffizientes Wohnen und Arbeiten Einzug finden.

Wirtschaftspolitisch steht die FDP Heidelberg u.a. für eine unbürokratische, transparente und unternehmerfreundliche Genehmigungspolitik seitens der Stadt Heidelberg. Außerdem gehört zu einer modernen Stadtentwicklung die Beteiligung seiner Bürgerinnen und Bürger. Die FDP Heidelberg setzt sich daher dafür ein, dass die Heidelbergerinnen und Heidelberger durch Diskussionen und Beteiligungsprozesse an den weiteren Entwicklungen der Konversionsflächen teilhaben können.

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